Sozialversicherungen: Gesetzänderung zum vereinfachten Abrechnungsverfahren

Gesetzesänderung schliesst Kapitalgesellschaften per 1. Januar 2018 vom vereinfachten Abrechnungsverfahren aus Gesetzesänderung schliesst Kapitalgesellschaften per 1. Januar 2018 vom vereinfachten Abrechnungsverfahren aus

Ab dem 1. Januar 2018 sind Kapitalgesellschaften (AG und GmbH) und Genossenschaften aufgrund einer Gesetzesänderung vom vereinfachten Abrechnungsverfahren ausgeschlossen (rev. Art. 2 Abs. 2 Bundesgesetz über Massnahmen zur Bekämpfung der Schwarzarbeit, BGSA).
Kapitalgesellschaften, welche bisher über das vereinfachte Abrechnungsverfahren abgerechnet haben, werden automatisch auf das ordentliche Abrechnungsverfahren umgestellt und erhalten eine neue Abrechnungsnummer. Für die Auszahlung der Löhne bedeutet dies: Ab Januar 2018 entfällt der Steuerabzug von 5 Prozent. An den Abzügen für AHV/IV/EO und ALV ändert sich jedoch nichts.